Dienstag, 15. Mai 2012
Pfeifende Pfeifen und randalierende Rüpel
Dienstag, 3. April 2012
Montagskolumne: Das "deutsche Anfield" schmerzt den Tipper
Doch während das Team aus der Pfalz auch weiterhin meine Erwartungen erfüllt und wohl bald wieder nach Paderborn und Aue muss, so sorgen die anderen zwei Tipps dafür, dass ich nicht nur insgesamt 10 Bonuspunkte verliere, sondern auch von Spieltag zu Spieltag mehr den Anschluss an die Spitze unserer Tipprunde.
Freiburg spielt auf einmal groß auf und holt einen Punkt nach dem anderen. Am Wochenende schlug man Leverkusen in der BayArena mit 2:0 und hat dafür gesorgt, dass der Alt-Freiburger Ex-Erfolgscoach Dutt nun wohl bald ein türkisches Team trainiert. So zumindest der normale Karriereverlauf Leverkusener Ex-Trainer. (Wer jetzt wohl Leverkusen übernimmt? Michael Ballack als Spieler und Trainer in Personalunion?) Der Sport-Club jedenfalls schob sich nun vor bis auf Platz 13. Und das, obwohl man am 17. Spieltag noch abgeschlagen auf Platz 18 festsaß und das Spiel der Breisgauer eher den Verdacht zuließ, dass sie die "Rote Laterne" gewinnen wollten. Aber das alles ist nun Schall und Rauch. Die Freiburger haben gute Chancen die Liga zu halten.
Ein ähnliches Wunder gibt es im bayerischen Schwabenland zu beobachten. Der FC aus Augsburg war am 17. Spieltag mit Platz 17 noch Tabellennachbar von Freiburg. Tabellennachbarn sind sie noch immer, aber die Augsburger mittlerweile auf Platz 14 zu finden und seit ganzen 6 Spielen ungeschlagen. Der Verein liefert von Spieltag zu Spieltag eine beachtliche Leistung nach der anderen ab und das Augsburger Publikum, vor dessen geringer Zahlenmäßigkeit und Fernbleiben die „Kassenwarte“ der Liga schon Tränen in den Augen bekamen, überrascht und wird von den Medien schon als „deutsches Anfield“ bezeichnet.
Traurig stimmen hingegen vor allem die Teams aus Köln, Berlin und Hamburg. Drei große deutsche Städte und ihre Bundesliga(?)-Sorgenkinder. Während in Köln immer mal wieder ein Lichtlein aufleuchtet und sich dann genauso schnell wieder selbst dimmt, so sieht man in Berlin und Hamburg konsequent geführtes Fussballunderstatement. Auch wenn der HSV gegen Lautern 3 Punkte holen konnte, so war das doch mehr glücklich als wirklich verdient und mit den Ansprüchen, die auch ein Herr Fink ausgegeben hat, muss man gegen den Tabellenletzten, der sich anscheinend schon endgültig aufgegeben hat, einfach mehr holen.
In Berlin scheint der Rehhagel-Effekt einfach nicht eingesetzt zu haben. Ein Team, dass einen Kader besitzt, der im oberen Drittel der Liga mitspielen könnte, scheint in Gedanken überall zu sein, nur nicht in der Fussball-Bundesliga. Traurig für Berlin und seine Fans, die innerhalb von kurzer Zeit wahrscheinlich wieder einen Abstieg ertragen müssen.
Wenn wir noch mal einen kurzen Blick auf die Tabellenspitze und Meisterschaftsfrage werfen, so sehen wir, dass das ganze immer spannender wird. Es ist der glatte Wahnsinn, was sich der BVB und der VfB aus Stuttgart am Freitag für ein Spiel lieferten. Und dass das dann auch noch die Meisterschaft so spannend macht, setzt dem ganzen die Krone auf. Und ich persönliche sehe mittlerweile den BVB nicht mehr als Meisterschaftsfavoriten. Selbst wenn man gegen die Bayern gewinnen sollte, so wird man wohl gegen Schalke und Gladbach Punkte lassen, und dann schauen wir mal was passiert.
Die Saison ist nicht mehr lang, aber sie wird uns noch eine Menge Diskussionstoff bieten.
Montag, 27. Februar 2012
Montagskolumne: Ein König macht noch keinen Staat
Montag, 20. Februar 2012
Montagskolumne: Der König ist tot, lang lebe der König!
Dienstag, 14. Februar 2012
Montagskolumne: Wie viel Einfluss können Trainer und Sportmanager haben?
Gladbach überrascht die gesamte Liga noch mehr, als es 96 in der vorigen Saison getan hat. Beide sind kurz vor ihrem Durchmarsch in die europäischen Fußballsphären fast abgestiegen. Eine beeindruckende Leistung der gesamten Vereine, welche nicht nur den Fußballern zuzuordnen ist. Auch wenn man es oftmals nicht glauben möchte, es scheint so, als hätten der Sportmanager und der Trainer mehr Einfluss, als dass dies bei der individuellen Klasse der Spieler der Fall sein sollte. Bei Gladbach ist es abzuwarten, inwieweit sie den Erfolg und den Glanz der jetzigen Spielzeit erhalten können. Aber anscheinend hat Lucien Favre einiges richtig gemacht, dar es keinen Kompletttausch der Mannschaft gegeben hat. 96 hat durch sehr clevere Transferpolitik das Niveau der letzten Saison halten können, zumindest sich in der oberen Tabellenhälfte etablieren können.
Ein negativ Beispiel ist der Hauptstadtverein Hertha BSC. Eine katastrophale Transferpolitik gepaart mit schlechten Sportmanagement, welches schon unter D. Hoeneß anfing, findet unter Preetz seinen traurigen Höhepunkt. So viele Trainer und Konzeptwechsel in so kurzer Zeit, obwohl man durchaus kompetente Kandidaten hatte, hat eigentlich nur einen Abstieg verdient. Dieser wird nur nicht eintreten, weil mit Augsburg und Freiburg zwei Vereine in der Liga spielen, die es nicht in Ansätzen verdient haben und daher zu Recht absteigen werden. Der einzige Vorteil Herthas ist, dass sie finanziell besser ausgestattet sind, als die beiden genannten Vereine.
(IS)